Literatur:
Beran, J. 1999: Zu spät entdeckt und in Eile gegraben. Ein mittelneolithisches und bronzezeitliches Gräberfeld bei Dyrotz, Landkreis Havelland.. In: Archäologie in Berlin u. Brandenburg 1998 (1999), S. 42-44.

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Dyrotz 40



Abb. 1
Gefäß
Der Bestattungs- und Kultplatz zu den neolithischen und bronzezeitlichen Siedlungen im Nordteil der Gemarkungen Dyrotz und Wustermark wurde mit dem großen Gräberfeld Dyrotz 40 in drei kurzfristig zu organisierenden Rettungsgrabungen 1998/99 etwa zur Hälfte untersucht. Erstmals konnte eines der für Westbrandenburg typischen mittelneolithischen Flachgräberfelder zusammen mit dem benachbarten Kultplatz und einem zentral gelegenen, nur noch anhand von Resten des Bodenpflasters und Gruben mit Abrißschutt nachweisbaren megalithischen Kollektivgrabes dokumentiert werden. Von dem großen Urnengräberfeld der jüngeren und jüngsten Bronzezeit wurde mit etwa 150 Bestattungen etwa die Hälfte erfaßt. Damit liegt hier der größte in jüngerer Zeit ergrabene bronzezeitliche Friedhof Brandenburgs außerhalb des Bereiches der Lausitzer Kultur vor.
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